Die grösste Blase aller Zeiten – aber wir wollen davon profitieren

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Mike Novogratz will einen $500 Millionen Hedge-Fonds starten, mit welchem in Kryptowährungen und ICOs investiert werden sollen. Novogratz, welcher damit nach einer selbstauferlegten Abstinenz von der Wall Street wieder ins Rampenlicht gerät, und selber $150 Million beisteuern will, fungiert dabei zum neuen King of Bitcoin.

Bis Januar 2018 will er nämlich zusätzliche $350 Million hauptsächlich von Family-Offices sowie wohlhabenden Einzelpersonen auftreiben. Mit einem Wert von $500 Millionen wäre der sogenannte Galaxy Digital Assets Fund der Größte seiner Art.

Novogratz lehnte es in einem Interview mit Bloomberg ab, zu bestätigen oder zu leugnen, dass er einen Fonds aufbringt, indem er regulatorische Beschränkungen geltend machte. Er erzählte ausführlich über seine jüngsten Erfahrungen mit digitalen Assets und warum er sie gerne besser handelbar machen möchte. So sagt er auch ganz direkt:

„Das wird die größte Blase unseres Lebens (…). Die Preise werden weit über ein vernünftiges Mass hinausgehen. Aber mit unserer Planung kannst du auf dem Weg dahin viel Geld verdienen“

Der Galaxy Digital Assets Fonds wird ein breites Mandat haben welches die Bereiche Market Making, Arbitrage, Beteiligungen an ICOs und Firmen welche in die Entwicklung von digitalen Währungen involviert sind abdeckt. Eine mit seinen Plänen vertraute Person welche gemäss Bloomberg nicht genannt werden möchte hat diese Informationen nun in Umlauf gebracht. Ebenfalls brachte er zwei weitere nicht ganz unbekannte Namen ins Spiel: Richard Tavoso, ehemaliger Head of Global Arbitrage bei RBC Capital Markets, und David Namdar, der bei Millennium Partners, Marto Capital und UBS AG gearbeitet hat. Beides erfolgreiche Traders aus dem Hedge-Fonds Bereich.

Wie kam Mike Novogratz überhaupt auf Digitalwährungen?

Angeblich begann alles bei einem Besuch eines Freundes im Jahr 2015 in Brooklin. Anstatt wie erwartet nur auf seinen Freund zu treffen sah er sich plötzlich in einer Gruppe von jungen Leuten welche gerade Pläne für diese Revolution schmiedeten. Er dachte sich, in diese Firma muss ich investieren. Doch soweit kam es nicht. Anstatt in die Firma zu investieren, kaufte er für $500’000 von der damals noch jungen Währung Ether (Ethereum) zu weniger als einem Dollar pro Einheit. Danach verabschiedete er sich für einige Wochen nach Indien. Als er zurückkam, hat sich der Kurs mehr als verfünffacht und er entschloss sich noch mehr davon zu kaufen. Im Laufe des Jahres 2016 und 2017, als der Ether auf fast $400 anstieg und der Bitcoin $2’500 überstieg, verkaufte er genug, um etwa $250 Millionen zu verdienen. Dies war sein grösster Profit eines einzelnen Handel. Von da an war er süchtig. Heute veranstaltet er in seinem Büro in Manhattans ein wöchentliches Krypto-Meeting für bis zu 90 Personen und er sagt:

„Vergiss nicht, Blasen passieren bei Dingen, die unser Leben grundlegend verändern.“

Und damit hat er recht.

Der ganze Bericht: Bloomberg.com

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Brace Mueller

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