Wird EOS, die Blockchain welche noch gar keine ist, der Star im Jahr 2018?

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Um eine Blockchain-Software erfolgreich zu entwickeln, benötigen Unternehmen qualifizierte Programmierer, die hochperfektionierten und deterministischen Code liefern.

Als Dan Larimer (Steem) im Dezember 2016 Brendan Blumer, den CEO von Block.one, traf, galt es erstmal die Möglichkeiten für ein neues Projekt auszuloten. Eine hochskalierbare Blockchain welche es ermöglicht, alles zu dezentralisieren, war das erklärte Ziel der beiden. In den nächsten Monaten kombinierten Larimer und Blumer ihre komplementären Fähigkeiten, um die vertikale und horizontale Skalierung von dezentralen Anwendungen durch Block.one zu konzipieren.

Gemeinsam wollten sie an einem neuen Projekt arbeiten, das nicht nur die technischen Herausforderungen in der Blockchain-Industrie löst, sondern auch verteilte Anwendungen mit allen Vorteilen der Blockchain unterstützt – Transparenz, Sicherheit, Prozessintegrität, Geschwindigkeit und geringere Transaktionskosten.

„Wir haben erkannt, dass es für uns Potenzial gibt, zusammenzuarbeiten und unsere Fähigkeiten zu bündeln, um einen hart umkämpften Markt zu bedienen, der das Beste aus Technologie, Geschäftsbeziehungen und Finanzen auf eine Plattform bringt“

sagt Larimer, CTO von Block.one

Heute liefert das Unternehmen EOS.IO Software, die dezentrale Anwendungen und intelligente Verträge nutzt, um gleichzeitig Tausende von Transaktionen pro Sekunde zu unterstützen.
Die EOS.IO Software ermöglicht es Entwicklern, Anwendungen zu entwickeln, die auf ihre Endbenutzer zugeschnitten sind. Die vertikale und horizontale Skalierung von dezentralen Anwendungen wird durch ein Betriebssystem erreicht, das es Entwicklern ermöglicht, Blockchain-Anwendungen darauf aufzubauen, wodurch die Wahrscheinlichkeit von Fehlern im Code verringert wird.
Benutzer werden mit Konten, Authentifizierung, Datenbanken, asynchroner Kommunikation und der Planung von Anwendungen über mehrere CPU-Kerne hinweg versorgt, was zu einer Blockchain-Architektur führt, die Millionen von Transaktionen pro Sekunde skalieren kann.

Larimer fügt hinzu: „Das ist anders als bei anderen Blockketten, bei denen im Wesentlichen jede Anwendung im selben Netzwerk läuft, in eine einzige Dateizeile gerät und dann eine nach der anderen verarbeitet wird“. Das Verfahren erspart zudem Gebühren und ermöglicht den schnellen und einfachen Einsatz von dezentralen Anwendungen. „Ziel von Block.one ist es, Blockchain für Unternehmen über unsere Plattform bereitzustellen, die eine beispiellose Skalierbarkeit bietet“.

Wie es scheint gehen die Entwickler von EOS also ganz neue Wege. Dies sieht man auch Eindrücklich beim eigentlichen ICO. Dieser läuft über einen Zeitraum von 365 Tagen, also ein ganzes Jahr. Dabei wird in verschiedenen Zeitabschnitten ein Kontingent von EOS Token, welche notabene ERC20 Tokens auf der Ethereum Blockchain sind, freigegeben. Diese kann man mittels ETH kaufen. Allerdings wird der gesamte für den jeweiligen Zeitraum freigegebene Anteil an EOS-Token auf das gesamte indem selben Zeitraum investierte Kapital aufgeteilt. Wird in einem Zeitabschnitt also mehr investiert, bleibt die zu verteilende Menge an EOS gleich, was sich wiederum auf den Preis eines einzelnen EOS auswirkt – er steigt. In den letzten Zeitperioden stieg das investierte Kapital massiv an, so dass wir heute bei einem Tokenpreis von 17 Dollar liegen.

Lange Zeit lag der Preis unter einem Dollar. Da der EOS Token seit längerer Zeit auch schon bei diversen grossen Tauschbörsen wie Binance oder Bitfinex gehandelt werden kann, hat schon so manch einer einige Gewinne aus dem Invest gezogen.

Mit einer Marktkapitalisierung von 15.7 Milliarden Dollar liegt EOS mittlerweile auf Platz 5 bei coinmarketcap.com und könnte bald schon Bitcoin Cash auf Platz 4 angreifen.

Weitere Infos über die täglichen Verkäufe: eosscan.io
Mit Text übersetzt aus dem Englischen von: blockchain.cioreview.com

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Brace Mueller

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