Warum ein einzelner User der Tradingbörse Bitfinex gehörig einheizt

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Ein Nutzer namens Bitfinex’ed sorgt seit längerer Zeit für Unmut in der Bitcoin Szene. Dabei geht es um manipulierte Kurse, angeblich nicht gedeckte Guthaben bei Kryptobörsen, sowie die Kryptowährung Tether.

Am Mittwoch wurde der Twitternutzer dann von den Twitter-Moderatoren gesperrt. Bitfinex’ed hat eine stetige Kampagne gegen den Tauschbörse und die verwandte Firma Tether geführt, die das USDT-Token verwaltet und Bitfinex beschuldigt, den Coin welcher an den Dollar gebunden sein sollte zu benutzen, um den Preis für Bitcoin zu manipulieren und zu erhöhen.

Bitfinex’ed hat in einer Erklärung die Schuld direkt auf die Krypto-Währungsbörse gelenkt und geschrieben: „Nachdem Bitfinex es nicht geschafft hat, meinen Twitter-Account mit 400.000 gefälschten Anhängern zu spammen und so zur Sperre zu bringen, stellt Bitfinex Bots ein, um meine Tweets und Accounts massenweise zu melden“.

Er sagt weiter: „Manche Leute mögen es einfach nicht, wenn ihre Betrügereien aufgedeckt werden.“

Ein Sprecher von Bitfinex und Tether wies die Behauptungen von Spamming und automatisierter Massenberichterstattung zurück. Die Wiederherstellung des Accounts von Bitfinex’ed erfolgte dann am heutigen Donnerstag. Laut Mashable sagte ein Twitter-Sprecher, dass die Suspendierung „ein Fehler war“.

Der Krimi zieht sich weit in die Vergangenheit zurück. Bitfinex’ed veröffentlich seit einiger Zeit angebliche Beweise, die zeigen sollen, dass die Firma Bitfinex den Tether sozusagen selber drucken kann. Die gesamte Kryptogemeinschaft wartet auf ein längst überfälliges Audit, wo Tether beweisen kann, dass jeder Token 1:1 mit einem Dollar hinterlegt ist. Wer mehr dazu erfahren möchte, findet in unserem früheren Bericht weitere Informationen.

Quelle: coindesk.com

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Brace Mueller

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